Bulgaria: Water safety plan for environmental education for teachers as multipliers for children and young people at the example of rural communities in Bulgaria

Bulgarien: Trinkwassersicherheitskonzept zur Umweltbildung für Lehrkräfte als Multiplikatoren für Kinder und Jugendliche am Beispiel ländlicher Gemeinden in Bulgarien

Countries: Bulgaria
Donors: Deutsche Bundesstiftung Umwelt
Partners: EfE, Eco World
Issues: Water & Sanitation
Duration: 08/2011 - 11/2012


The aim of the project proposal is to raise awareness for environmental protection - to encourage the population through the creation of drinking water safety plans for local water supply systems with the inclusion of students, youths, teachers, local people and authorities - particularly in the field of water quality.

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Ziel des Projektvorhabens ist es, das Bewusstsein für den Umweltschutz – insbesondere im Bereich der Wasserqualität – in der Bevölkerung mittels der Erstellung von Trinkwassersicherheitskonzepten für lokale Wasserversorgungssysteme unter der Einbeziehung von Schülern, Jugendlichen, Lehrkräften, der lokalen Bevölkerung und Behörden zu fördern.

In der Republik Bulgarien haben über drei Mio. der 7,5 Mio. Einwohner keinen Anschluss an eine Abwasserversorgung, wobei dies besonders im ländlichen Raum der Fall ist. Für fast alle der Einwohner sind hier Plumpsklos oder Absetzgruben für das Abwasser der Spültoiletten üblich, die, zu selten geleert, sich oft auf Straßen und Höfe ergießen. So wird die Umwelt verunreinigt, z.B. infiltrieren Stickstoff und Mikroorganismen in das Grundwasser. Für die Trinkwasserquellen werden Wasserschutzmaßnahmen eher selten berücksichtigt. Der Bevölkerung sind die Zusammenhänge zwischen Wasserqualität, Abwasserentsorgung, Düngung, Hygiene und Gesundheit oft unbekannt.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat mit dem sogenannten Water Safety Plan, WSP (zu deutsch Trinkwassersicherheitskonzept; TSK) ein innovatives Instrument entwickelt, um die Qualität von Wasserversorgungssystemen sicher zu stellen. Das TSK erlaubt es neben großen Trinkwasserversorgungssystemen auch bei Brunnen und kleinen bzw. kleinsten zentralen Wasserversorgungssysteme die Gesundheitsrisiken zu minimieren. Hier spielen neben Behörden und dem lokalen Trinkwasserversorger insbesondere die Zivilgesellschaft eine tragende Rolle.

Das Projekt fügt sich in die Idee der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) der EU ein, deren Ziel es u.a. ist, junge Menschen im Rahmen der Bürgerbeteiligung in einer praktisch orientierten Ausbildung in den Schwerpunkten Wasserkreislauf, Schutz von Wasserressourcen und nachhaltige Wassernutzung zu unterrichten.

Aktivitäten:
  • Erstellung der TSK Materialien, unter anderem die Überarbeitung der TSK Lehrmaterialien und didaktischen Module für Lehrkräfte und Schüler; Übersetzung der Dokumente ins Bulgarische
  • Training der Lehrkräfte über die Umsetzung des Projektvorhabens und die Entwicklung von TSKs mit Schülern und Jugendlichen mit Einbeziehung der Bevölkerung
  • In Zusammenarbeit mit den lokalen Partnern Umsetzung der TSK Module und Identifikation der Trinkwasserprobleme durch die teilnehmenden Schulen
  • Öffentlichkeitsarbeit, Aufklärung und Planung der Aktionen zur Verbesserung der Wasserqualität, sowie Minimierung der Risiken
  • Präsentation der Ergebnisse durch Seminare, Medien und lokale Ausstellungen

Kontakt: Friedemann Klimek friedemann.klimek@wecf.eu



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