WECF on Climate and Sustainable Consumption at the Ecumenical Church Days
Common exhibition stand of WECF - Women in Europe for a Common Future, Mütter gegen Atomkraft e.V. und projekt21plus
04.05.2010 | Johanna Hausmann
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13.-15 Mai 2010: Ökumenischer Kirchentag in München
Gemeinsamer Stand von WECF - Women in Europe for a Common Future, Mütter gegen Atomkraft e.V. und projekt21plus. Nachhaltiges Leben, Wirtschaften und der Klimawandel sind Schwerpunktthemen auf dem ökumenischen Kirchentag in München. Mit einem Gemeinschaftsstand auf dem Messegelände zeigen drei Umweltgruppen, wie ökologische Gefahren und deren Lösungswege miteinander vernetzt sind. In einer großen Postkartenaktion an Bundeskanzlerin Angela Merkel können die Besucherinnen und Besucher ihre Meinung in der aktuellen Energiedebatte einbringen.
Die Umwelt- und Frauenorganisation Women in Europe for a Common Future (WECF) setzt sich dafür ein, osteuropäische Staaten nicht als künftige Atommüll-Lager für westeuropäische Atomkraftwerke zu degradieren. Denn die Gefahr besteht, dass die wirtschaftlich mächtigen Atomkraftwerks-Betreiber sich das ungelöste Problem der Endlagerung mit viel Geld aber ohne Verantwortung vom Hals schaffen wollen. Wer würde von einer Laufzeitverlängerung für deutsche Atomreaktoren profitieren, will der Verein Mütter gegen Atomkraft e.V. von den politisch Verantwortlichen wissen. Eine atomare Katastrophe, wie sie 1986 im ukrainischen Tschernobyl passierte, könnte jederzeit auch in einem gealterten Reaktor mitten in Deutschland, Frankreich oder der Schweiz geschehen - mit noch schrecklicheren Folgen. Vulkanasche legte den europäischen Flugverkehr lahm. Doch eine atomare Wolke würde dicht besiedelte Regionen unbewohnbar machen. Auch darum erachtet die dritte gemeinschaftliche Gruppe, Projekt21plus, die weitere Entwicklung bei den Erneuerbaren Energien für absolut notwendig.
Als Beraterin für Ökostrom und nachhaltige Investitionen sieht Trudel Meier-Staude den umweltpolitischen Crashkurs der Bundesregierung als verhängnisvollen Schritt in die falsche Richtung. Eine der sieben Selbstverpflichtungen für Besucher des Kirchentages bezieht sich auf den Bibelsatz „Wir wissen, dass die gesamte Schöpfung bis zum heutigen Tag seufzt" (Röm. 8,22). Darüber in einen Dialog zu treten, bietet sich an den drei Tagen vom 13. bis 15. Mai am Stand E 25 in Halle B4 auf der Messe Riem eine günstige Gelegenheit.
Presse - Ansprechpartnerinnen:
- WECF e.V., St.-Jakobs -Platz 10, 80331 München, 089 2323938-19 oder 0173 3570268, johanna.hausmann@wecf.eu und dalena.bischeltsrieder@wecf.eu
- Mütter gegen Atomkraft e.V., Frohschammer Straße 14, 80807 München, Cornelia Stadler, 08137-5610, cornelia_stadler@web.de
- projekt21plus, Volkartstr. 46, 80636 München, 089-35 65 33 44, info@projekt21plus.de
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