Wenn Spielzeug krank macht – WECF fordert statt Ankündigungspolitik Brüderles konkrete politische Taten zum Schutz der Kinder

Gesprächskreis Verbraucherpolitik der Friedrich-Ebert-Stiftung und WECF (Women in Europe for a Common Future) laden ein zum Gesprächskreis am 5. November in Berlin

28.10.2010 | Johanna Hausmann


Pressemitteilung und Presseeinladung
- Print, TV Hörfunk Berlin
- Ressorts Politik, Gesundheit, Kinder, Verbraucher, Wirtschaft

Programm-Download hier.

Den "Spielzeug-Einkaufsführer" finden Sie hier zum Download.

München/Berlin 28.10.2010

Nach neuesten haarsträubenden Testergebnissen der Stiftung Warentest und zwei Jahre nach der Novellierung der Spielzeugrichtlinie kommt wieder einmal Bewegung in die Politik. Bundeswirtschaftsminister Brüderle (FDP) ließ gestern in einer Pressemitteilung verlauten, dass der Schutz der Kinder für ihn höchste Priorität habe, weshalb an Nachbesserungen der Spielzeugrichtlinie kein Weg vorbei führe.

WECF (Women in Europe for a Common Future) tritt seit Jahren für einen besseren Schutz der Kinder vor gesundheitsschädigenden Chemikalien in Spielsachen ein und begrüßt den Vorstoß des Wirtschaftsministers. „Allerdings fragen wir uns“, so Alexandra Caterbow, Spielzeugexpertin bei WECF, „wieso diese Forderung nicht schon bei der Novellierung der EU Spielzeugrichtlinie, an der Deutschland maßgeblich beteiligt war, berücksichtigt wurde. Wir von WECF fordern konkrete Maßnahmen zur Beseitigung von gesundheitsschädigenden Stoffen wie PAK, Weichmachern, Blei, Formaldehyd u. v. a. und keine rhetorische Ankündigungspolitik wie sie schon seit zwei Jahren von Bundesverbraucherministerin Aigner betrieben wird.“

Diskutieren Sie deshalb gemeinsam mit uns und dem Gesprächskreis Verbraucherpolitik der Friedrich-Ebert-Stiftung mit Vertretern des Bundestages, des Wirtschaftsministeriums, der Europäischen Kommission, des Bundesinstitutes für Risikobewertung, dem Bundesverband der Verbraucherzentrale sowie dem  TÜV am

5. November 2010 in Berlin zum Thema

Wenn Spielzeug krank macht – Risiken für kleine Verbraucher, besondere Verantwortung von Politik du Wirtschaft

Anmeldung bitte (eine schriftliche Anmeldebestätigung erfolgt nicht) unter: margit.durch@fes.de

Tagungsleitung: Michael Fischer, Leiter des Gesprächskreises Verbraucherpolitik, Abt. Wirtschafts- und Sozialpolitik, Friedrich-Ebert-Stiftung

Kontakt WECF Germany e.V.: Johanna Hausmann, johanna.hausmann@wecf.eu,
Fon 089-2323938-19, mobil 0173 3570268


Über WECF
WECF ist ein internationales Netzwerk von über 100 Frauen- und Umweltorganisationen in 40 Ländern, die gemeinsam an einer nachhaltigen Entwicklung, dem Schutz der Umwelt und der Gesundheit sowie der Armutsbekämpfung arbeiten. Durch unsere Projekte und Programme entwickeln wir praktische und kostengünstige Lösungen im Bereich sicherer Chemikalien und Abfallmanagement, Trinkwasser und Abwasserentsorgung, sichere Energieversorgung und Nahrungsmittel sowie Klima-, Agrar- und Artenschutz. Durch unsere politische Arbeit bringen wir die Perspektiven und Empfehlungen unserer Mitgliedsorganisationen und Frauen in Führungspositionen in nationalen, europäischen und internationalen politischen Prozessen. WECF ist offizieller Partner von UNEP und Mitglied des Europäischen Komitees für Gesundheit und Umwelt (EEHC).








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