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WECF besuchte die Low Dose Konferenz in Berlin

Vom 11. Bis 13. September 2012 war WECF auf der Low Dose Konferenz präsent und diskutierte mit über die Gefahren von EDCs in geringen Dosen

25.09.2012 | WECF




Auf der Low Dose Konferenz (zu Deutsch: geringe Dosis) besprachen sich Wissenschaftler, Ärzte und NGOs über die Gefahren von Endokrinen Disruptoren (EDCs) im menschlichen Alltag. Obwohl bereits der Kontakt mit geringen Mengen gesundheitliche Folgen hat, werden immer noch zu hohe Grenzwerte bei der Risikobewertung von Produkten gesetzt.

In der EU und anderen OECD Staaten gelten sehr hohe, einer Vergiftung gleich kommende Grenzwerte für EDCs. Deshalb wird der Kontakt mit geringen Mengen nicht bei der Risikobewertung bei Produkten mit einbezogen. Wissenschaftler auf der Konferenz demonstrierten jedoch, wie bereits geringe Dosen dauerhafte Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit haben. Dies liegt daran, dass die Fähigkeit von EDCs das menschliche Hormonsystem zu stören, schlichtweg nicht beachtet werden.

EDCs wie Phthalate und BPA verhalten sich im menschlichen Körper wie künstliche Hormone. Dadurch stören sie das empfindliche hormonelle Gleichgewicht unserer Zellen und lösen vielfältige Krankheiten aus. Die Effekte reichen von Sterilität über Schwangerschaftskomplikationen bis zu Brust- und Prostata-Krebs. Vor allem schwangere Frauen und kleine Kinder sind dabei gefährdet, wie WECF auf der Nestbau-Seite zu Schadstoffreiem Leben aufklärt.

Durch ein elektronisches, demokratisches Entscheidungs-tool beschloss die Konferenz am ersten Tag, dass EDCs auch in geringen Mengen eine Gefahr darstellen. Dabei votierten 90% der Besucher dafür, dass die Effekte in nicht monoton steigenden Kurven nachweisbar sind. Das bedeutet, dass geringe Mengen Auswirkungne haben, große Mengen jedoch die als eine Vergiftung zählen würdenjedoch nicht. Gleichwohl sprachen sich die Teilnehmer der Konferenz aus, dass die momentanen OECD Testverfahren für die Effekte geringen Mengen zu zeit- und kostenaufwendig sind.

Am zweiten und dritten Tag lag der Fokus auf der Erarbeitung von Möglichkeiten die Risikobewertung zu verbessern. Strategien wurden erarbeitet, wie ein Mehrstufiges Test-Verfahren. Basierend auf Computer-Modellen sollte das Testen von Substanzen an lebendem Zellgewebe in der Petrischale folgen. Falls notwendig, sollten dann Tests an lebenden Tieren folgen.

Schauen Sie sich die gesammelte Information der Konferenz hier auf Englisch an.


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