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Gesundheitsfolgen von BPA wurden gezielt heruntergespielt

Das europäische Parlament hat sich für eine besseren Schutz von BPA und anderen EDCs ausgesprochen. Bei ihrer Forderung werden sie auch vom Bericht „Die Kosten ignorierter Warnsignale“ der EEA unterstützt.

31.01.2013 | WECF




Früher im Januar haben sich Abgeordnete des europäischen Parlaments für einen besseren Schutz vor Endokrinen Disruptoren-Chemikalien (EDCs) ausgesprochen. Bisphenol A (BPA) wird ebenfalls als EDC angesehen und wurde mehrfach eindeutig mit schädlichen Gesundheitsauswirkungen in Verbindung gebracht. Besonders gefährdete Gruppen, wie Kinder und schwangere Frauen müssen in Zukunft besser vor BPA und anderen ähnlichen Chemikalien geschützt werden.

Unterstützt wird diese Forderung von dem Bericht „Die Kosten ignorierter Warnsignale“, von der Europäischen Umweltbehörde (EEA) angefertigt. Darin wird unter anderem auch aufgedeckt, dass die Gesundheitsgefährdung durch BPA jahrelang unterschätzt wurde. Die BPA produzierende Industrie hat Studien gefördert, welche auf seit Jahrzehnten veralteten Standards die Auswirkungen der Chemikalien untersuchte. Natürlich wurde dabei keine Gesundheitsgefahr gefunden. Über 800 neuere, unabhängige Studien bewiesen aber das Gegenteil, welche von den Behörden für Lebensmittelsicherheit völlig ignoriert wurden. Mehr über den Bericht, lässt sich hier lesen.

BPA ist ein Zusatzstoff in Hartplastiken und tritt damit oft in Containern und Verpackungen von Lebensmitteln auf. Der Stoff wird deshalb leicht mit der Nahrung aufgenommen und wird im Körper nicht abgebaut. Auch findet er sich oft in Schnullern oder Plastikspielsachen von Kindern. Wie jede andere EDC beeinflusst BPA im Körper das Hormonsystem und führt zu Problemen mit dem Stoffwechsel, dem Abwehrsystem und dem Verhalten. Bereits in 2012 hat Frankreich deshalb schon EDCs in Lebensmittelcontainern für kleine Kinder verboten und ein Warnhinweis-system für übrige Produkte eingeführt.

 


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