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Meinungen zu den Gemeinschaftsgärten in Südafrika

Was Besucher und Beteiligte von unseren Garten-Projekten mit lokalen Partnern in Südafrika sagen

08.06.2013 | WECF




(c) Urban Harvest

Als Teil des EWA-Projektes realisiert WECF gemeinsam mit den lokalen Partnern Urban Harvest, Soil for Life und Decentralised Environmental Solutions Gemeinschaftsgärten in verarmten Gemeinden in Südafrika. Die Gärten sind Hilfe zur Selbsthilfe, und geben eine Chance aus dem Teufelskreis von Hunger und Armut zu entkommen. Damit erlauben die Gärten besonders Frauen sich wirtschaftliche und politische Unabhängikeit zu erarbeiten.

Mit den Projekten werden Funktionierende Demonstrationsgärten zur Inspiration und Verschönerung von sozial benachteiligten Gegenden angelegt. In den Gärten kann frisches, biologisch angebautes Essen für die gesamte Gemeinschaft produziert werden, sogar in anscheinend unwirtlicher Umgebung. Und als Gemeinschafts-Zentrum der umliegenden Gemeinde konzipiert, kann der Garten auch als Begegnungstätte funktionieren.

"Vielen Dank für die geführte Besichtigung des Gartens der Cornflower Grundschule. Unsere Studenten waren sehr beeindruckt von dem Garten und mit den neuen Kenntnissen und der Begeisterung die von Herrn Williams demonstriert wurden. Ich empfand die Führung als sehr wertvoll und war erfreut den Studenten ein tatsächliches Beispiel von erfolgreichem Lebensmittelanbau in einem harschen Umfeld zeigen zu können.“
(Clare Burgess – Dozentin im Masters-Programm in Landschaftsarchitektur am UCT)
 

Die Gärten werden dabei als wirtschaftliche und soziale Ressource konzipiert, damit alle Bevölkerungsschichten maximalen Vorteil daraus erhalten. Vor allem benachteiligte Gruppen wie Frauen und Kinder profitieren von den Gartenprojekten. Das angebaute Gemüse ist reich an für die Kinder wertvollen Nährstoffen. Und zusätzlich kann das Gartengelände als Kindergarten oder Ausbildungsstätte dienen:

"Als Teil einer größeren Schulsanierung hat Urban Harvest 180 Quadratmeter Garten in 6 Tagen angelegt. Dank des Engagements des Gartenpflegers und dem weiterführendem Training durch und der Unterstützung von Urban Harvest, hat dieser Garten den Essensplan entscheidend verbessert und bereichert. Weiterhin hat sich der Garten als ein Klassenzimmer im Freien etabliert, zur Freude von Lehrern und Schüler gleichermaßen.“
(Cornflower Grundschule - Lentegeur, Mitchells Plain)


(c) Urban Harvest


"Urban Harvest hat diesen 600m2 großen Garten in 24 Tagen angelegt. Mit einem engagierten, ausgebildetem Pfleger und durch weiteres Training und Unterstützung von unserer Seite, hat dieser Garten über die letzten 6 Monate, Montags bis freitags Essen für 300 Kinder geliefert!“
(Cavalleria Grundschule - Scottsdene, Kraaifontein)
 
Die Resonanz auf die bereits angelegten Gärten viel äußert positiv aus, vor allem Freuten sich die Frauen der Gemeinden über die neuen Möglichkeiten, die durch die Gärten erschlossen wurden. Es konnten sinnvolle Arbeitsstellen geschaffen werden, unter anderem als Gärtner, die ihr Wissen an andere Menschen weiter geben können. Der zusätzliche Qualifikationserwerb dient dazu die wirtschaftliche Position der eingelernten Frauen zu stärken. Und mit dem Verkauf von überschüssiger Nahrung direkt am Garten lassen sich auch kostspielige Zwischenhändler umgehen. Auch erlauben die Gärten den Frauen sich an der sozialen Gestaltung ihrer Gemeinde aktiv zu beteiligen. Die Gärten waren Musterbeispiele von nachhaltigen, funktionierenden Projekten!
 

Um einen genaueren Eindruck zu bekommen, schauen Sie sich doch folgenden YouTube Clip eines Gartens in Khayelitsha an (auf Englisch):

 


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