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Der Film „Water Makes Money“ könnte verboten werden

Veolia, ein französischer Wasserversorger verklagt die Macher des Dokumentarfilms „Water makes Money“.

11.02.2013 | WECF




Der Film „Water makes Money“ wurde vor etwa eineinhalb Jahren in Europa veröffentlicht. Er beschreibt wie Druck auf die Privatisierung von Wasserversogungssystemen ausgeübt wird. Aufgrund der Wortwahl, nicht der Fakten, wurden die Filmmacher nun wegen Verleumdung verklagt.

Die Europäische Kommission versucht alle Kommunen in der EU zur Privatisierung ihrer Wasserversorgung zu zwingen. Dafür wird momentan ein Gesetz ausgearbeitet an dem alle großen privaten Wasserversorger der Welt beteiligt sind. „Water Makes Money“ enthüllt dabei diese vielfältige Verquickung von Privat-Wirtschaft und Politik. Veolia versucht nun ein Verbot des Filmes zu erstreiten, indem es die Wortwahl des Filmes angreift, nicht die dargestellten und unbestreitbaren Fakten. Dabei erklärt Veolia, dass der Film Korruption unterstellt.

Da die Macher des Filmes bis zu sechsstellige Prozess- und Straf-Kosten tragen könnten, rufen sie nun zu finanzieller Beihilfe auf. Auf ihrer Webseite klären sie über den Prozess und die Anklagen auf. Ebenso hat Veolia sich zu den angeblichen Unterstellungen des Filmes geäußert.

Die Filme-macher beharren weiterhin auf ihrer momentanen Einschätzung des Wassermarktes als strukturell korrupt und wollen den Film so weit wie möglich verbreiten, um einem Verbot zuvorzukommen oder es zu verhindern. Arte strahlt den Film am 12.2. 2013 um 22:00 Uhr aus.


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