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Werbung für ungesundes Essen an Schulen

Foodwatch kürt den Windbeutel 2013 und zeichnet damit die dreisteste Werbemasche für ungesunde Kinderprodukte aus

07.05.2013 | WECF




Obwohl Werbung an Schulen in den meisten deutschen Bundesländern verboten ist, finden Unternehmen immer wieder Schlupflöcher. Dabei werden oft ungesunde Lebensmittel aggressiv für Kinder beworben. Auf Foodwatch kann man deshalb bis 15. Mai abstimmen welches Produkt am dreisteten wirbt.

In Schulen findet sich oft verdeckte Werbung für Produkte zum Beispiel durch Sponsoring von Veranstaltungen, Lehrmaterialien oder Ausflügen. In Kindergärten und Kitas werden sogar Produktproben verteilt, vor allem von Junk-Food. Dabei kann eine unausgewogene Ernährung schwere Folgen für die Entwicklung von Kindern haben.
Der Verein Foodwatch setzt sich für die Rechte von Verbrauchern im Lebensmittelmarkt ein du hat bereits mehrere Lebensmittelskandale aufgedeckt. Jedes Jahr kürt es ebenfalls ein Produkt für Kinder mit dem goldenen Windbeutel. Damit wird die frechste Werbemasche für ungesunde Kinderprodukte, die auch verdeckt in Schulen beworben werden ausgezeichnet.

In der Endrunde für den goldenen Windbeutel sind dieses Jahr Caprisonne, den Ehrmann Joghurt Monster Backe, Pombär von Pfanni Frisch, Kosmostars von Nestlé und Dr. Oetkers Joghurt Paula. Alle Produkte verkaufen und bewerben sich als gesund und vollwertige Nahrungsmittel, sind jedoch allesamt übersüß, übersalzen, zu fettig, oder enthalten fast keine Nährstoffe. 

Ohne eine ausgewogene, gesunde Ernährung fehlen Kindern jedoch wichtige Nährstoffe die erst eine richtige Entwicklung erlauben. Dabei ist Nährstoffmangel bereits ein sich sogar bei uns ausbreitendes Problem und vor allem untererforschtes Feld, wie eine Konferenz zu Anfang von diesem Jahr bewies. Versteckter Hunger und Stunting kann auch in Deutschland vorkommen. Und zu viel Zucker, Salz und Fett führen zu vielseitigen schlechten Folgen, von Karies, bis hin zu Übergewicht, Diabetes und erhöhtem Herzinfarkt Risiko im späteren Alter.

Stimmen Sie deshalb mit für den goldenen Windbeutel ab und informieren Sie sich über die Lebensmittelprodukte die Sie kaufen. Wir empfehlen besonders Bio-Produkte, da diese auch weniger Chemikalien enthalten und damit insgesamt gesünder sind. Schauen Sie doch beim Projekt Nestbau vorbei, dort finden Sie mehr Informationen zu einem gesunden Umfeld und Ernährung für Sie und ihre Kinder.


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