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Arbeitskreis Frau und Gesundheit setzt sich ein für ein EDC-freies München

WECF informiert über die Zusammenhänge von Umweltchemikalien, insbesondere von EDCs, und Fertilitäts- und Gesundheitsstörungen

21.09.2017 |




Der Gesundheitsbeirat der Landeshauptstadt München lud im Rahmen des Arbeitskreises Frau und Gesundheit am 20.September 2017 WECF in das Rathaus der Stadt ein, um über das Thema Umweltchemikalien: Einfluss auf Gesundheit und Kinderwunsch zu informieren.

 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der Stadtpolitik, Gynäkologinnen, Vertreterinnen von Krankenversicherungen, Beratungsstellen und Gesundheitseinrichtungen informierten sich zum Thema und diskutierten Fragen zu Umweltchemikalien, mit dem Schwerpunkt auf endokrin wirksamen Stoffen (EDCs), und Gesundheitsbeeinträchtigungen. Ziel war es, über das Thema zu informieren,  ein Bewusstsein zu schaffen und Umweltchemikalien und Gesundheitsschutz auf kommunaler Ebene in den politischen Diskurs zu bringen. Dabei sollten Ansatzpunkte herausgearbeitet werden, welche Maßnahmen München konkret ergreifen könnte, um seine Bürgerinnen und Bürger vor gesundheitsgefährdeten Chemikalien zu schützen. Als Beispiel für Maßnahmen diente Madrid, das im Juni dieses Jahres eine Absichtserklärung unterzeichnet hat, die Exposition gegenüber EDCs zu verringern.

Den Vortrag von Johanna Hausmann von WECF finden Sie hier.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmerin zeigten sich sehr interessiert an dem Thema und vereinbarten konkrete erste Maßnahmen, die im jeweiligen Arbeitskontext umgesetzt werden.

  • Ergänzung des Entwurfs eines Positionspapiers zum Thema München und Gesundheit um die Ergreifung von Maßnahmen zum Schutz von EDCs
  • Kontaktaufnahme mit Krankenkassen, die eng mit der Stadt München zusammenarbeiten
  • Information an den Verband der Gynäkologinnen
  • Antrag an die Stadt für ein EDC-freies München durch eine Stadtratsfraktion (mit inhaltlicher Unterstützung von WECF)

Mit diesen Maßnahmen könnte München eine Vorreiterrolle im Umwelt- und Verbraucherschutz einnehmen und einen aktiven Beitrag zu mehr Aufklärung und Schutz vor Umweltchemikalien leisten. Darüber hinaus stellen sie einen Beitrag zu Umsetzung der Agenda 2030 und der Nachhaltigen Entwicklungsziele dar.


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