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Mehr Schutz vor schädlichen Umwelthormonen

Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie fordert von Politik schärfere Bestimmungen

13.09.2017 |




In ihrer Pressemitteilung vom 12. September fordert die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) von der Politik einen besseren Schutz vor endokrinen Disruptoren (EDCs).

„Wie bei karzinogenen Stoffen sollte sich in der Politik das Vorsorgeprinzip durchsetzen: Bereits der Verdacht einer Gesundheitsgefährdung sollte ausreichen, um eine Substanz vom Markt zu nehmen“, fordert Professor Dr. rer. nat. Josef Köhrle vom Institut für Experimentelle Endokrinologie, Charité – Universitätsmedizin Berlin, und Präsident der DGE.

Die DGE unterstützt die Position der großen internationalen endokrinologischen Fachgesellschaften wie z.B. der Endocrine Society, die deutlich vor einer Annahme dieser EU-Kriterien gewarnt hatten – ohne Erfolg. An die deutschen Behörden gerichtet fordert der DGE-Präsident: „Aufklärungsmaßnahmen für besondere Bevölkerungsgruppen wie etwa schwangere Frauen und ein nationaler Aktionsplan zum Schutz vor solchen Umwelthormonen sind unverzichtbar.“

WECF begrüßt gemeinsam mit einem Bündnis aus deutschen NGOs (BUND, Coordination gegen Bayer Gefahren, HEJSupport, PAN Germany, SumOfUs, Umweltinstitut München) den Aufruf der DGE und fordern eine Nachbesserung des Entwurfs der EU Kommission zu EDC Kriterien.

Am 28. September 2017 entscheidet der Ausschuss für Umweltfragen, öffentliche Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (ENVI) über den Entwurf der EU Kommission zur Identifizierung von endokrinen Disruptoren, am 4. Oktober 2017 das EU Parlament.  

Die Pressemitteilung der DGE finden Sie hier.


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