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Die Jugend im Mittelpunkt der WECF/ECO-Forum Aktivitäten in Ostrava

WECF/Eco Forum treten mit einer Delegation von 17 Jugendlichen auf der Sechsten Ministerkonferenz für Umwelt und Gesundheit (EHP) für eine gesunde Zukunft ein – ein Report

23.06.2017 |




Ivana Savich bringt sich im Namen von WECF/ECO-Forum in die Diskussion ein Foto: © World Health Organisation

Vom 13. bis 15. Juni 2017 fand im tschechischen Ostrava die Sechste Ministerkonferenz für Umwelt und Gesundheit in Europa statt, die von der WHO im Rahmen des Europäischen Prozesses zu Umwelt und Gesundheit (EHP) organisiert wurde und an deren Ende die Unterzeichnung einer Deklaration stand.


Mitarbeiterinnen von WECF (WECF International, WECF Niederland und WECF Deutschland) waren vor Ort, um die Arbeit des ECO-Forums und einer Gruppe freiwilliger Jugendlicher, die WECF eigens für diese Konferenz zusammen gebracht hat, zu koordinieren.

Side Event zum Thema `Gesundheit von Kindern´

Kinder sind einer Vielzahl von gesundheitsschädlichen Chemikalien ausgesetzt. Es ist unerlässlich, über die Gesundheitskosten eines Lebenszyklus, über die Risiken und über die Folgen des Nichthandelns zu informieren. Deshalb hat WECF Teilnehmer(innen) aus Albanien, Rumänien, Mazedonien und Tschechien eingeladen, um sich während des Side-Events zum Thema Gesundheit von Kindern über umweltbedingte Gesundheitsgefahren von Kindern auszutauschen, verschiedene Quellen der Exposition zu benennen und  Verbesserungsmöglichkeiten für eine gesunde Umwelt zu präsentieren.

Lesen Sie mehr darüber auf der internationalen Website

“Lassen Sie uns nicht vergessen, dass dieser Prozess mit der Absicht begonnen hat, Kinder besser vor umweltbedingten Erkrankungen zu schützen. Häufig sind sie die ersten, die Anzeichen von Umweltbelastungen aufzeigen“, sagt Sascha Gabizon, Internationale Direktorin von WECF während der Plenarsitzung 8 (Stärkung und Beschleunigung des Fortschritts: bezüglich der Verbindlichkeiten der Sechsten Ministerialkonferenz für bessere Gesundheit, Umwelt und Nachhaltigkeit).

Engagiert für eine erfolgreiche Teilnahme der Jugendlichen

Wir von WECF und dem ECO-Forum engagieren uns für die aktive Teilnahme der Jugend. Deshalb waren 17 unserer 23-köpfigen Delegation Jugendliche. Schon vor unserer Reise nach Ostrava halfen unsere Jugendlichen dabei Empfehlungen für die Ministererklärung zu verfassen, Side-Events vorzubereiten und Kommunikationsmittel zu entwickeln. Auf der Konferenz haben sie Interventionen verfasst und übergeben, Delegierte der Mitgliedsstaaten zur Teilnahme von Jugendlichen und der Umsetzung der Ziele des EHPs in ihren Ländern befragt. Am letzten Tag der Konferenz überließ Sascha Gabizon ihre Redezeit auf dem Podium (sie war dazu eingeladen worden, über die Beteiligung der Zivilgesellschaft im EH-Prozess zu sprechen) uns Jugendlichen, um unseren Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, ihre Sicht auf die Thema einzubringen. Sie hatten so die Möglichkeit, die Interventionen, die sie die Tage zuvor aus zeitlichen Gründen nicht ins Plenum einbringen konnten, hier unsere ECO-Forums Interventionen als Video:

Die Interviews der Jugendlichen

Aufruf unsere Zukunft nicht zu vergeuden

Während eines zweistündigen tweetathon (ein Tweetmarathonlauf auf Twitter) haben es unsere ECO-Forum Jugendlichen geschafft, mehr als 108,000 Menschen auf Twitter mit Nachrichten über, Gender und den Dimensionen des Abfalls eines Einzelnen Menschen, zu erreichen. In ihrem Side-Event zum Thema hat unsere Junior Genderbeauftragte Hanna Gunnarsson kundgetan, dass “Wir auf andere nicht warten können, um aufzuhören, unsere Zukunft zu vergeuden; es liegt an uns sie nicht zu vergeuden”. Der Eco Forum-Jugend wurden auf dem Side-Event 25 Podium-Minuten zur `Industriellen Verschwendung´ zugeteilt. Während ihrer Diskussionrunde fügten sie auch ihre persönliche Sicht zum Thema hinzu. Als Erstes zeigten sie den gemeinschaftlich produzierten Film (siehe unten), den sie vor der Ankunft zur Konferenz gedreht hatten. Dimosthenis Sarigiannis, (Universität von Thessaloniki, Griechenland) hat über die sich umkreisende Wirtschaft gesprochen. Miroslava Jopkova (Arnika, Tschechien) betonte die Wichtigkeit dessen, schädliche Chemikalien nicht zu recyceln. Während Miriam Müller (Beauftragte für Soziales, Deutschland) einen Blick auf eine nachhaltigere Zukunft geboten hat, auf die Wichtigkeit, Müll zu minimieren und junge Unternehmen zu fördern, die unsere Gesellschaft mehr in Richtung Recycling führen.


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