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Erfolgreiche Folgeveranstaltung zur geschlechtergerechten Umsetzung der SDGs durch Kommunen

Am 12. Oktober ging unsere gemeinsame Veranstaltung mit der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt von Engagement Global in die 2. Runde – Dieses Mal im Rahmen des Münchner Klimaherbst.

16.10.2017 |




Als Auftakt präsentierten Katharina Habersbrunner und Dr. Anke Stock von WECF den aktuellen Stand in Deutschland in Bezug auf die geschlechtergerechte Umsetzung der Sustainable Development Goals (SDGs) durch Kommunen. Aktuell haben 59 Kommunen die Musterresolution zur Agenda 2030 des deutschen Städtetags unterzeichnet. Im Rahmen einer von WECF durchgeführten Studie zeigte sich jedoch, dass noch einige Defizite im Bereich Wissen und Relevanz der SDGs bestehen.

Dr. Elke Wiechmann von der Fernuniversität Hagen stellte das Genderranking deutscher Großstädte 2017 der Heinrich-Böll-Stiftung vor. Dabei zeigte sich vor allem, dass Frauen in der Politik noch immer stark unterrepräsentiert sind. 

Im Rahmen eines Expertinnengesprächs wurde getreu dem Veranstaltungsmotto „Blick über den Tellerrand“ nicht nur die Perspektive Deutschlands, sondern auch die eines Landes des globalen Südens betrachtet.

Während Lydia Dietrich, Vorsitzende der Münchner Stadtratskommission zur Gleichstellung von Frauen, auf die Situation in München einging, ermöglichte Gertrude Kenyangi der Organisation Women in Agriculture and Environment (SWAGEN) den Teilnehmenden einen Einblick in die Situation in Uganda. 

Darüber hinaus präsentierte Robert Böhnke, Referent des Rates für nachhaltige Entwicklung, eine Reihe von Beispielen für die inklusive Umsetzung der SDGs durch Kommunen, beispielsweise im Zuge des Projektes „Dialog nachhaltige Stadt“.

Copyright: WECF 

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Im Rahmen einer Gruppenarbeit wurden die Teilnehmenden selbst aktiv. Zu den Oberthemen „Bekanntheit“ „Treibende Kräfte“ und „Vision“ in Bezug auf die Agenda 2030 und Geschlechtergerechtigkeit erarbeiteten drei Gruppen spannende Ergebnisse.

Die Beiträge, die Diskussion sowie die Ergebnisse der Gruppenarbeit zeigen, dass aktuell bereits viele Daten und Dokumente in Bezug auf die SDGs sowie Geschlechtergerechtigkeit vorliegen, es jedoch noch oft an der praktischen Nutzung und Umsetzung scheitert. Es gilt daher, transformative Prozesse anzustoßen und nicht nur den Anteil von Frauen in der Wirtschaft und politischen Ämtern zu erhöhen, sondern auch veraltete Strukturen aufzubrechen sowie Prioritäten und Budget richtig zu verteilen. Ressortübergreifendes Denken und Handeln sowie Vernetzung sind dabei Voraussetzungen für den Erfolg.

Die SDGs bieten einen Rahmen für eine gerechte und lebenswerte Wert. Gerechtigkeit stellt auch das diesjährige Oberthema des Münchner Klimaherbst dar.

Präsentationen

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