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Potenziale Erneuerbarer Energien in Deutschland und Europa – Vortrag für Studenten der UWM

Präsentation von Katharina Habersbrunner für Student(innen) der Fakultät „Environmental Engineering“ der University of Wisconsin-Milwaukee am 10. Januar 2017 in München.

11.01.2017 |




Die Gruppe, die unter anderem von Benjamin C. Church (Associate Professor des „Department of Materials Science and Engineering“ der UWM) begleitet wurde, war Anfang Januar 2017 im Rahmen einer Studienreise in Deutschland (Berlin, Hamburg und München). Gefördert wurde diese durch die CEPA Foundation (Cultural and Educational Programs Abroad), die sich für Förderung des internationalen und interkulturellen Austauschs einsetzt, durch Programme in Bereichen wie Bildung und Leadership. Dazu gehören unter anderem Auslandsstudien- und Austauschprogramme. Passend zum Exkursionsschwerpunkt „Umwelttechnologien und Energieversorgung” stellte Katharina Habersbrunner von WECF Deutschland in einer 2-stündigen Informations- und Diskussionsveranstaltung die Potenziale Erneuerbarer Energien in Deutschland und Europa vor.

Nach dem am 4. November 2017 in Kraft getretenen Pariser Klimaabkommens, muss die Energieversorgung bis 2050 nahezu vollständig klimaneutral erfolgen. Dies ist nur möglich durch die Umstellung von fossilen Energieträgern auf Erneuerbare Energien. Die Energiegewinnung durch die fluktuierenden Stromerzeuger Wind und Sonne weisen dabei die größten Potenziale auf und spielen in allen Klimaschutzszenarien eine Schlüsselrolle. Energieeffizienz, ein sinnvoller Ausbau des Stromnetzes, intensive Forschung für Speichermöglichkeiten und Bürgerbeteiligung stellen dabei ebenfalls wichtige Säulen dar, die Katharina Habersbrunner den amerikanischen Gästen erläuterte. 

Durch Stromerzeugung lässt sich der Wärme- und Verkehrssektor teilweise dekarbonisieren. Die Sektorenkopplung erhöht die Flexibilität im Energiesystem und Erzeugungsschwankungen können ausgeglichen werden. Darüber hinaus spielen Technologien entlang der Energiewertschöpfungskette Erzeugung, Speicherung, Übertragung, Verteilung und Produktion eine entscheidende Rolle bei der kostengünstigen Entwicklung eines integrierten Energiesystems. Nach ersten vorläufigen Angaben trugen die Erneuerbaren Energien 2016 ca. 32,3% zur Bruttostromerzeugung bei (Quelle: BMWi).