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Bessere Lebensbedingungen – weniger Landflucht

Vorschlag über zusätzliche Aktivitäten in Masindi, Uganda

06.08.2018 |




-Projekt-Update-

Im Projekt „Bessere Lebensbedingungen, weniger Landflucht“ ist die Förderung der nachhaltigen Tierhaltung ein wichtiger Bestandteil, insbesondere, weil in der Region Masindi die Nutztierhaltung nicht wirtschaftlich betrieben wird. Das Wissen einer gesunden und wirtschaftlichen Haltung von Schweinen und Hühnern, sowie die richtige Fütterung und Wiederverwertung von Dung fehlt bei den Kleinbauern.

Bisher wurden im Rahmen des Projektes Trainings für Nutztierhaltung durchgeführt, sowie für den Bau von Ställen aus lokalen Materialien, und den Anbau von Tierfutter. Nachdem die Bauern eine gerechte Tierhaltung vorweisen konnten, erhielten sie für geringere Preise Schweine und Hühner. Dieses Vorhaben erhöhte das Interesse der Kleinbauern. Dennoch werden diese Prozesse aufgrund von mangelnden finanziellen Mitteln für den Kauf der Tiere verlangsamt. Ein Schwein kostet ungefähr 70.000 Ug Sh (16 Euro).

Unsere Projektpartnerin Grace Tino, ATU Uganda, schlägt den Erhalt von 2 Schweinen oder 30 Küken vor, nachdem Kleinbauern eine gerechte Tierhaltung sowie einen Sack Futter für die geplanten Tiere vorweisen können. Falls mehrere Bauern Nutztiere haben, sollte auch die Betreuung der Bauern intensiviert werden. Es wird erwartet, dass ungefähr 100 Bauern mit der Nutztierhaltung anfangen werden, dementsprechend sind zu Beginn viele Fahrten zu den Bauern notwendig. Zudem sollten weitere Trainings für die Verwertung von Dung durchgeführt werden. Dazu sollten Expert*innen, die schon eine einfache und umweltfreundliche Behandlung und Verwertung des Dungs praktizieren, Trainings anbieten.

Auf dem „Demo-Bauernhof“ der Missionare „Sankt Joseph“ fehlt es außerdem an einfachen Unterkünften für Besucher*innen (Kleinbauern), die für eine Exkursion oder ein mehrtägiges Training die Farm besuchen müssen. Für die Bauern ist der Fußweg zur Farm oft zu lang, wodurch nicht nur die Distanz, sondern auch die fehlenden Unterkünfte zur Barriere werden.


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