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60 Milliarden EU-Steuergelder für eine Landwirtschaft, die Gesundheit und Umwelt schädigt?

Es geht auch anders #LastChanceCAP

05.11.2018 |





Unser derzeitiges Landwirtschaftssystem schädigt unsere Natur 
und unsere Gesundheit. Unzählige wissenschaftliche Studien zeigen, dass wir durch intensive Landwirtschaft in Europa unsere biologische Vielfalt verlieren, unsere Luft sowie unser Wasser und unseren Boden verschmutzen, und den Klimawandel beschleunigen.

Die Gemeinsame Agrarpolitik (Common Agricultural Policy - CAP) der EU trägt Mit-Verantwortung für unsere umweltschädlichen und sozial destruktiven landwirtschaftlichen Modelle. Doch die Europäische Kommission will diese Tatsache nicht wahrhaben. In ihrem Vorschlag zur Reform der Politik hat sie einen fehlerhaften Plan für eine "ergebnisorientierte CAP" vorgelegt, in der den Mitgliedstaaten ohne wirkliche Rechenschaftspflicht eine noch größere Flexibilität eingeräumt wird.

Es ist Zeit, zu einem neuen Landwirtschaftsmodell überzugehen!

Das Europäische Umweltbüro (EEB), BirdLife Europe, Greenpeace und der WWF fordern eine Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik, die von verdrehten Subventionen zu einem wirklich ergebnisorientierten Modell übergeht, das für die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts geeignet ist - eine Reform, durch die die Steuerzahler nicht mehr für umweltbelastende Formen der Landwirtschaft zahlen, sondern für eine sektorweite Tranformation zu einer nachhaltigen Landwirtschaft und zur Erzielung echter Umweltergebnisse.

Das ist die letzte Chance für die CAP, das Landwirtschaftsmodell der EU vom derzeitigen Industriemodell wegzulenken, das die EU daran hindert, ihren internationalen Verpflichtungen nachzukommen.


In der neuen CAP brauchen wir mindestens:

Quelle: Report on Last Chance CAP.

Erfahren Sie mehr in der englischen Veröffentlichung 'Last Chance CAP' vom Europäischen Umweltbüro (EEB), BirdLife Europe, Greenpeace und dem WWF.


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