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Meeresschutz gibt es in Deutschland leider nur auf dem Papier!

Sea Shepherd Deutschland e.v. zur Umsetzung des SDG 14 - Ozeane, Meere und Meeresressourcen erhalten und nachhaltig nutzen

08.09.2018 |




#StopUngleichheit - Ein Beitrag von Manuel Abraas, Schriftführer Sea Shepherd Deutschland e.V., zur Umsetzung des 14. Nachhaltigkeitsziels der Vereinten Nationen in und durch Deutschland - Ozeane, Meere und Meeresressourcen erhalten und nachhaltig nutzen.


Wie schätzen Sie die deutsche Zielumsetzung ein - Inwiefern machen wir Fortschritte und wo gibt es noch Lücken in Deutschland?

Wirkliche Fortschritte, die einen echten Schutz der Meere bedeuten würden, können wir leider nicht erkennen. Im letzten Jahr hat die Bundesregierung mit ca. 6 Jahren Verspätung diverse FFH-Gebiete in der Ostsee zu Naturschutzgebieten erklärt, dabei aber leider Schlupflöcher für die Industrie (z.B. Berufsfischerei, Sandabbau) gelassen. 

Nach EU-Recht illegale Fangaktivitäten werden durch Sonderregelungen in Deutschland für legal erklärt.

Es findet eine große Augenwischerei für den Außenstehenden statt. Meeresschutz gibt es in Deutschland leider nur auf dem Papier!

Mit welchen Aktivitäten versucht Sea Shepherd Deutschland e.V. das 14. Nachhaltigkeitsziel in Deutschland zu erreichen?

Wir sind in diesem Jahr das zweite Mal mit Schiffen/Booten in der Ostsee präsent gewesen, um auf das Schicksal der dortigen Schweinswale aufmerksam zu machen und die Öffentlichkeit zu informieren. Dabei haben wir neben der Kontrolle von Schutzgebieten auch Geisternetze ausfindig gemacht oder uns um die illegale Tötung durch Unbekannte von Kegelrobben gekümmert, die in polnischen Gewässern stattfand.

Welche konkrete Forderung haben Sie an die Politik, die zur Umsetzung des SDG 14 in Deutschland beitragen kann?

  • Schutzgebiete müssen auch wirklich Schutzgebiete sein, ohne Ausnahmen!
  • Intensive Überwachung dieser Gebiete, um illegale Aktivitäten auch ahnden zu können

Welchen konkreten Beitrag können Bürger*innen zur Umsetzung des SDG 14 leisten? 

  • Verzicht auf Fischprodukte
  • Verzicht auf Plastikprodukte


Jeder Mensch kann jeden Tag mit seinem Konsumverhalten den Unterschied ausmachen!

 

Die Kampagne #StopUngleichheit wird von der Europäischen Union finanziell unterstützt. Die inhaltliche Ausrichtung liegt jedoch in der alleinigen Verantwortung von WECF e.V., sie gibt unter keinen Umständen die Positionen der Europäischen Union wieder.

 


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