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Unsere Gesundheit geht vor: Hormonelle Schadstoffe stoppen

Umweltorganisationen starten Unterschriften Petition und fordern von deutscher Regierung ein klares NEIN zu den Vorschlägen der EU Kommission zu EDC Kriterien

05.08.2016 |


Hormonelle Schadstoffe (Endocrine Disrupting Chemicals, EDCs) sind eine Gefahr für unsere Gesundheit und die Umwelt. Sie wirken wie natürliche Hormone und bringen so die körpereigenen Steuerungsprozesse bei Mensch und Tier durcheinander. Dies gilt insbesondere während kritischer Entwicklungsphasen des Körpers, wie während der Schwangerschaft, der frühen Kindesentwicklung und Pubertät. Hormonell schädliche Stoffe befinden sich in vielen Produkten unseres Alltags und werden mit schwerwiegenden Gesundheitsschäden wie Unfruchtbarkeit, Diabetes, Missbildungen und verschiedenen Krebsarten in Verbindung gebracht. Aber auch Wildtierpopulationen sind in hohem Maße durch hormonell schädliche Stoffe gefährdet, da sie ihre Fortpflanzung und das Immunsystem beeinträchtigen können. 

Seit Jahren steht eine Regulierung dieser Stoffe seitens der EU aus. Im Juni 2016 hat die EU Kommission nun einen Vorschlag zur Identifizierungen von hormonellen Schadstoffen veröffentlicht, der ungenügend ist, dem Umwelt – und Gesundheitsschutz gerecht zu werden und der in der gegenwärtigen Form von den Mitgliedsländern abgelehnt werden muss. 

Machen Sie mit und unterzeichnen Sie einen dringenden Appell an die Bundesumweltministerin Frau Barbara Hendricks und den Landwirtschaftsminister Herrn Christian Schmidt für ein NEIN zu den Vorschlägen der EU-Kommission zur Identifizierung von hormoneller Schadstoffe!

Dies ist eine gemeinsame Aktion vom Umweltinstitut München e.V., SumOfUs, WECF Deutschland (Women in Europe for a Common Future), Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Health and Environment Justice Support (HEJSupport) und PAN Germany.

Die Petition an die Bundesminister können Sie beim Umweltinstitut München oder SumOfUs unterzeichnen.

Bitte zeichnen Sie nur auf einer Plattform.

Mehr Information hier.

 

Pressekontakt

Johanna Hausmann , WECF, johanna.hausmann@wecf.eu, 0173 8010040