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NGOs fordern von Bundesregierung mehr Schutz vor Hormongiften

Bundesumweltausschuss debattiert unzureichende Vorschläge der EU Kommission zu EDCs

11.03.2019 |


In einer Stellungnahme an den Umweltausschuss des Deutschen Bundestages fordert WECF gemeinsam mit den deutschen Umwelt – und Gesundheitsorganisationen PAN Germany, WECF e.V., HEJ Support, BUND, CHEM Trust, Umweltinstitut München und dem Ökologischen Ärztebund die Bundesregierung auf, mehr zum Schutz von Mensch und Umwelt vor sog. endokrinen Disruptoren (endocrine disrupting chemicals, EDCs) zu unternehmen.

Am Mittwoch, den 13. März 2019, beschäftigt sich der Umweltausschuss des Deutschen Bundestages mit dem Kommunikationspapier der EU Kommission "Towards a comprehensive EU framework on endocrine disruptors".

Im November 2018 hatte die EU-Kommission ein lang erwartetes Papier zum Umgang mit hormonell schädlichen Stoffen, den sog. endokrinen Disruptoren (endocrine disrupting chemicals, EDCs), veröffentlicht. Die darin beschriebenen Maßnahmen sind aus Sicht der Organisationen nicht geeignet, den effektiven Schutz von Mensch und Umwelt vor EDCs zu gewährleisten. Die Organisationen fordern einen konkreten EDC-Aktionsplan im Rahmen des im Koalitionsvertrag vereinbarten ressortübergreifenden Aktionsprogramm „Umwelt und Gesundheit“ aufzustellen.

Stellungnahme zum Herunterladen (PDF)

Einen Forderungskatalog des NGO-Bündnisses EDC Free Europe mit wichtigen Elementen für einen EDC-Aktionsplan finden Sie hier.