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Asbestos in Kirgisistan

Asbest – wachsendes Bewusstsein in Kirgistan zur Stärkung der Zivilgesellschaft

Länder: Kirgisistan
Unterstützer: Europäische Kommission in Kirgistan und Bundeministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
Partner: BIOM, Krigistan
Themen: Chemikalien & Gesundheit
Dauer: 01/2010 - 10/2012


Kirgistan ist wie Kasachstan einer der größten Konsumenten von Asbest. Hauptsächlich werden asbesthaltigen Baumaterialien wie Zement hergestellt, und Produkte wie Bremsbeläge oder Isolationsmaterialien benutzt. Die Bevölkerung ist in ihren Häusern, in öffentlichen Gebäuden wie Schulen und Kindergärten und im Alltag Asbest und seinen Altlasten ausgesetzt. Es ist bisher keine ausreichende Information über die Gefahren von Asbest erhältlich und es gibt auch keine Untersuchung von asbestbedingten Krankheiten in Kirgistan.

Nahezu jede Kirgisin und jeder Kirgise sind Asbest ausgesetzt. In die meisten Häsuer wurden mit asbesthaltigen Materialien gebaut, ebenso viele öffentliche Gebäude wie Schulen, Kindergärten, Krankenhäuser etc. Die Gefahren die von Asbest ausgehen, sind der Bevölkerung, aber auch politischen Entscheidungsträgern sowie Organisationen der Zivilgesellschaft nicht bekannt und nicht bewusst.

Diese Situation soll durch die Bereitstellung von Information, die Ausbildung von Trainern, das Aufbauen von Netzwerken, die Stärkung von Bürgerrechten und das Entwickeln von Lösungsstrategien für staatliche Stellen verbessert werden.
Am Anfang des Projektes steht eine Bestandsaufnahme, um die spezifischen Bedingungen in Kirgistan zum ersten Mal möglichst detailliert zu erfassen und daraufhin spezifisches Informationsmaterial zu erstellen. Sieben Trainings, die sich insbesondere an Multiplikatoren richten, werden in sieben verschiedenen kirgisischen Städten durchgeführt.

Im Mai 2011 wird eine High-level Konferenz in Bishkek, Kirgistan durchgeführt, unter Beteiligung von staatlichen Entscheidungsträgern, Wirtschaft, Zivilgesellschaft, internationalen Organisationen wie der Rotterdam Konvention, WHO, ILO und des deutschen Umweltministeriums.  Eine Teilnahme der kirgisischen Partner an der internationalen Conference of the Parties (COP5) der Rotterdam Konvention, wo die Aufnahme von Chrysotil Asbest ein Programmpunkt sein wird, unterstützt die internationale Vernetzung der Zivilgesellschaft und ihre Beteiligung an internationalen Prozessen.
 
Für mehr Information: alexandra.caterbow(at)wecf.eu


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