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Hormonell wirksame Stoffe - die Diskussion zu EDCs in Deutschland

Ein Projekt, um die Diskussion zu EDCs auf politischer Ebene in Deutschland anzuregen und Deutschland als Advokat für eine strenge Regulierung von EDCs auf EU zu gewinnen

Länder: Deutschland, EU
Unterstützer: EEHI – European Environment and Health Initiative
Themen: Chemikalien und Gesundheit
Dauer: 04/2015 - 02/2016


Ziel des Projekts ist es, Politiker(innen) zum Thema hormonell wirksame Stoffe (EDCs) informieren und sie von der Notwendigkeit zu überzeugen, schnell politische Maßnahmen zu ergreifen, um die Exposition gegenüber EDCs zu reduzieren. Darüber hinaus möchte das Projekt Brücken bauen zwischen politischen Aktivitäten auf internationaler, europäischer und deutscher Ebene.

Deutschland spielt innerhalb der Diskussion zu EDCs und EDC Kriterien auf der europäischen Ebene eine wichtige Rolle. Die derzeitige deutsche Position ist nach wie vor geteilt zwischen eine mehr pro-industriellen Haltung des BfR Bundesamt für Risikobewertung (BfR) und einer progressiveren Haltung des Umweltbundesamtes (UBA).Grundsätzlich ist das Thema hormonell wirksame Stoffe in Deutschland wenig präsent auf der politischen Agenda. Dies zu ändern ist ebenfalls Ziel des Projekts.

AKTIVITATEN UND ZIELE DES PROJEKTS

Podiums Diskussion für/mit Politiker(innen), Wissenschaftler(innen) und Medien

WECF setzt mit diesem Projekt seine Lobbytätigkeit mit Schlüsselakteuren aus Ministerien und zuständigen Behörden fort. WECF veranstaltete in Berlin einen Parlamentarischen Dialog zum Thema Hormonell wirksame Stoffe: die unsichtbare Gefahr.

Laden Sie hier die Programm

40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Politik, Wissenschaft, NOGs und Medienvertreter diskutierten Fragen zu endokrin wirksamen Stoffen. Ziel war es, das wichtige Thema erneut in den nationalen politischen Diskurs zu bringen und Ansatzpunkte herauszuarbeiten, wie Deutschland wieder eine Vorreiterrolle im Umwelt- und Verbraucherschutz einnehmen kann, um sich auch auf europäischer Ebene für eine strikte Regulierung von hormonell wirksamen Stoffen stark zu machen. Redner(innen) waren Prof. Andreas Kortenkamp (Brunel Universität) London, Dr. Andreas Gies (Umweltbundesamt), Susanne Smolka (PAN) und Alexandra Caterbow (WECF).

Mehr zum Parlamentarischen Dialog in Berlin und alle Präsentationen finden Sie hier. Laden Sie hier mehr Hintergrundinformation.


Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Die Ziele dieses Projekts werden unterstützt durch regelmäßige Pressearbeit zu aktuellen Entwicklungen und Ereignissen zum Thema hormonell wirksame Substanzen.

Pressemitteilungen (deutsch):

Pressemitteilungen (englisch):


Synergieeffekte durch Netzwerken auf deutscher, europäischer und internationaler Ebene schaffen

WECF begleitet folgende Aktivitäten:

  • Austausch von Informationen mit deutschen NGOs
  • Internationale politische Ebene: WECF nahm im Oktober 2015 in Genf im Rahmen des SAICM Prozesses am ICCM 4  teil und co-koordinierte dabei die Arbeit internationaler NGOs zu EDCs im SAICM Prozess. Mehr dazu finden Sie hier.


Dieses Projekt ist ein Nachfolgeprojekt von Weniger hormonwirksame Chemikalien.

Dieses Projekt ist gefördert von der European Environment and Health Initiative, EEHI.