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Geschichte

1994 wurde Women in Europe for a Common Future (WECF) in den Niederlanden im Gefolge des Weltgipfels 1992 in Rio de Janeiro offiziell als Stiftung gegründert. Initiiert wurde die Gründung von europäischen Frauen, die gemeinsam für eine nachhaltige Entwickling arbeiten wollten. Der Fokus lag dabei auf den Staaten Osteuropas und der ehemaligen Sowjetunion. Die Philosophie von WECF war und ist es, seine Projektpartner und Netzwerkmitglieder mit Hilfe von WECF dazu zu befähigen, auf lokaler, nationaler und UN-Ebene politische Entscheidungsträger selbständig zu beraten. Dabei wollen wir Frauen und benachteiligten Gruppen besonderes Gehör verschaffen.

Der Ansatz der kombinierten Beratungs- und Projektarbeit war bald erfolgreich und wurde zum stärksten Pfeiler des WECF-Netzwerkes.

Allmählich entwickelte WECF eine aktive Partnerpolitik, die auf längerfristiger Zusammenarbeit, Kapazitätsaufbau und Stärkung der Netzwerke der Partnerorganisationen basiert. Dies half, erfolgreiche Projektresultate zu erreichen und weitere Finanzmittel zu beschaffen. Seit 1999 hat WECF seine Tätigkeit auf die Beratung über Persistente Organische Schadstoffe (POPs, Persistant Organic Pollutant) ausgeweitet und auch sein Netzwerk entsprechend ausgedehnt. Mitglieder in Partnerprojekten stammten bis dato größtenteils aus Osteuropa, dem Kaukasus und Zentralasien. Dies änderte sich, als die EU-Beauftragte Margot Wallström 2001 zu aktiverer Partizipation von Frauen in der EU-Umweltpolitik aufrief. WECF wurde angefragt, Frauen aus EU-Ländern für ein Treffen mit der EU-Beauftragten zusammenzubringen. Daraus resultierten  ein Arbeitsseminar in Brüssel und ein Treffen mit Margot Wallström. Von da an war WECF als das europäische Umwelt- und Frauenorganisationsnetzwerk akzeptiert und gewann weitere Mitglieder aus EU-Ländern. WECF gelang es in der Folge, die erste Projektfinanzierung der Generaldirektion Umwelt der Europäischen Kommission zu akquirieren, die später zum Hauptelement der jährlichen Finanzierung wurde.

Das Netzwerk und der Anzahl der Mitarbeiter(innen) von WECF wuchsen dank der zunehmenden Projektfinanzierung durch das niederländische Ministerium für Entwicklungszusammenarbeit, denn ab 2004 gewährte das Ministerium auch Entwicklungsländern der EECCA-Region (Eastern Europe, Caucasus and Central Asia) und der Ukraine diese Finanzierung. Viele neue Mitglieder von WECF stammen daher aus diesen Ländern. Vor kurzem kürzte das niederländische Ministersterium für Entwicklungszusammenarbeit die Projektfinanzierung für die EECCA-Region. Das könnte die Finanzierungsmöglichkeiten für die WECF-Partner und -Mitglieder in der Region negativ beeinflussen und damit auch deren Mitgliedschaft in der WECF. WECF muss deshalb dringend zusätzliche Finanzierungsmöglichkeiten für die Partner in diesen Ländern finden.